Gurgeltests an der Eslarngasse

Ab 3. Mai 2021 bittet die Eslarngasse als erste Volksschule in Wien alle Schüler, sich drei Mal in der Woche mit kostenlosen Gurgeltests auf das Corona-Virus zu testen. Was sind die Vorteile?

1. Normaler Schulbetrieb

  • Ziel: Bei einem neuerlichen Lockdown könnte unsere Schule dadurch vielleicht offen bleiben!
  • Bei Corona-Fällen muss evtl. nicht die ganze Klasse in K1- oder K2-Quarantäne. 
  • Derzeit werden jede Woche bis zu 3 Schulstunden des wertvollen Präsenzunterrichts für Nasenbohr-Tests aufgewendet. Das sind bis zu den Sommerferien etwa 30 der noch verbleibenden 250 Schulstunden! Das negative Gurgeltest-Ergebnis wird hingegen vor Unterrichtsbeginn übermittelt und würde wichtige Unterrichtszeit sparen. Wenn Gurgeltests von offizieller Seite für unsere Schule anerkannt werden, könnten die Nasenbohrer-Tests entfallen.

2. Der derzeit beste Schutz für Kinder vor dem Corona-Virus

  • Infizierte Kinder werden sicher erkannt (und nicht nur 20% wie bei den Nasenbohrer-Tests). Positiv getestete Kinder kommen gar nicht in die Schule.
  • Infizierte Personen werden herausgefischt, BEVOR sie andere anstecken. Somit können auch innerhalb der Familien frühzeitig Maßnahmen getroffen werden. Dies ist wichtig, da einerseits Patienten im „Eltern-Alter“ (40-60 Jahre) die derzeit größte Gruppe auf österreichischen Intensivstationen ausmachen und andererseits die Spätwirkungen einer Infektion bei Kindern (Long Covid) noch nicht bekannt sind.
  • Familienmitglieder dürfen kostenlos mittesten und erhalten bei Wunsch einen 72 Stunden lang gültigen Befund/Zertifikat für körpernahe Dienstleistungen, Kultur und Sport.
  • Wenn alle Kinder und ihre Familien mitgurgeln, ist ein Einschleppen des Virus in unsere Schule praktisch ausgeschlossen!

3. Warum Gurgeltests?

  • Die Gurgeltests werden mittels PCR ausgewertet und können – im Gegensatz zu den Nasenbohrer-Test – schon ganz geringe Viruslasten erkennen. In Zahlen: Die PCR detektiert verlässlich 0.1 – 0.2 Viruspartikel pro Mikroliter Probenmaterial. Antigen-Schnelltests (also Nasenbohrer-Tests) schlagen erst bei mehr als 1000 Viruspartikeln pro Mikroliter an und erkennen eine Infektion erst dann, wenn die Infektiösität ihre Spitze schon überschritten hat.
  • Anders als Nasenbohrer-Tests werden Gurgeltests durch professionelle Labore ausgewertet. Dadurch sind beim Gurgeltest falsch-positive Ergebnisse praktisch ausgeschlossen. Schüler werden nicht mehr unnötig isoliert.
  • Sich derzeitig und zukünftig ausbreitende Virusmutationen, gegen die Impfungen möglicherweise nicht wirken, werden erfasst.


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